Therapie

Jeder Mensch, mit dem ich zu tun habe,

ist mir in irgendeiner Beziehung überlegen,

und ich kann von ihm lernen.

Ralph Waldo Emerson


Krankengymnastik

Die klassische Krankengymnastik ist Hauptbestandteil der Grundausbildung zum Physiotherapeuten. Sie beinhaltet eine eingehende Befunderhebung (Anamnese, Inspektion, Palpation) mit anschließender Erstellung eines Behandlungsplans. Dies geschieht mit Ihrer Mithilfe, denn wir legen gemeinschaftlich ein Behandlungsziel fest.

Eine große Bandbreite an orthopädischen, neurologischen, internistischen etc. Krankheitsbildern könenen krankengymnastisch behandelt werden. Zur Anwendung kommt das gesamte breite Spektrum unseres Könnens und Wissens, das manuelle Techniken und Bewegungsübungen enthält. Meist gibt es ein paar Übungen "für Zuhause".

Manuelle Lymphdrainage   

Die manuelle Lymphdrainage (ML) Ist eine Form der physikalischen Therapien. Ihre Anwendungsgebiete sind breit gefächert. Vor allem dient sie als Ödem- und Entstauungstherapie ödematöser Körperregionen, wie Rumpf und Extremitäten. Hauptsächlich wird sie bei Lymphödemen an Armen und Beinen, welche nach Traumata oder Operationen entstehen können, angewandt. Besonders häufig kommt diese Therapie auch nach Tumorerkrankungen bzw. Lymphknotenentfernungen zum Einsatz.


Weitere Indikationen sind sämtliche orthopädischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (z.B. Verstauchungen, Zerrungen, Muskelfaserrisse). Auch bei Schleudertraumen, Morbus Sudeck, Migräne, Verbrennungen u.ä. wird die ML angewandt.


Neben der entödematisierenden Wirkung ist die ML auch höchst effektiv zur Sympathikussenkung (Patienten werden ruhig, Anregung des Magen-Darm-Traktes), zur Schmerzlinderung und zur Tonussenkung der Skelettmuskulatur.


In den meisten Fällen werden im Anschluss an die ML zur Konservierung des Ergebnisses Kompressionsverbände oder -strümpfe angelegt. Eine spezielle Bewegungstherapie und Hautpflege gehören stets dazu. Und so ergibt sich die KPE, die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie.

Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie ist ein Behandlungsansatz, bei dem Funktionsstörungen des Bewegungsapparates untersucht und behandelt werden. Grundlage der Manuellen Therapie sind spezielle Handgriff- und Mobilisationstechniken, bei denen Schmerzen gelindert und Bewegungsstörungen beseitigt werden. Physiotherapeuten untersuchen dabei die Gelenkmechanik, die Muskelfunktion sowie die Koordination der Bewegungen, bevor ein individueller Behandlungsplan festgelegt wird.


Die Manuelle Therapie bedient sich sowohl passiver Techniken als auch aktiver Übungen. Zum einen werden blockierte oder eingeschränkte Gelenke von geschulten Physiotherapeuten mithilfe sanfter Techniken mobilisiert, zum anderen können durch individuelle Übungen instabile Gelenke stabilisiert werden. Ziel des Behandlungskonzeptes: Wiederherstellung des Zusammenspieles zwischen Gelenken, Muskeln und Nerven.


aus: Website Deutscher Verband für Physiotherapie


Rückenschule

"Ziel der Rückenschule ist das Verlernen wirbelsäulen-feindlichen und das Erlernen wirbelsäulen-freundlichen Verhaltens. Das wirbelsäulen-freundliche Verhalten ... ist in den zehn Regeln der Orthopädischen Rückenschule (DGOT) zusammengefasst:


  • Du sollst Dich bewegen
  • Halte den Rücken gerade
  • Gehe beim Bücken in die Hocke
  • Hebe keine schweren Gegenstände
  • Verteile Lasten und halte sie dicht am Körper
  • Halte beim Sitzen den Rücken gerade und stütze den Oberkörper ab
  • Stehe nicht mit durchgedrückten Knien
  • Liege weder im Hohlkreuz, noch mit Katzenbuckel
  • Treibe Sport, am besten Schwimmen, Laufen oder Radfahren
  • Trainiere täglich Deine Wirbelsäulenmuskeln


Ergänzend lassen sich noch anführen:


  • Kontrolliere dein Körpergewicht
  • Überprüfe Deine Arbeitsplätze auf Wirbelsäulenfreundlichkeit
  • Entlaste Deinen Rücken durch Bewegungspausen und Entspannung"


Zitat: Münchner Manual zur orthopädischen Rückenschule - P.J. Kaisser, S.Höfling - Springer Verlag 1990

Cranio-Sacrale-Osteopathie

Der ganzheitliche Aspekt der Osteopathie in der Therapie fasziniert mich. Am eigenen Leib habe ich erfahren, wie diese Therapieform helfen kann, Restriktionen zu lösen und den Körper in eine harmonische Schwingung, ausgelöst vom Rhythmus des Craniosacralen Systems, zurückzuversetzen. Aufgrund dieser Erfahrung habe ich die Ausbildung zur Cranio-Sacral-Therapeutin gemacht und die Prüfung bestanden.

Leider darf ich als Nicht-Heilpraktikerin dieses Wissen und diese Techniken nicht in der Therapie anwenden - so verlangt es das deutsche Gesundheitsgesetz.

Faszientraining und -therapie

Faszien verbinden und trennen uns. Die Definition ist so unscharf, wie das Gewebe selbst. Früher nur als Störwerk empfunden war es lange Zeit in der Funktion unerkannt.


Faszien bilden eine ununterbrochene Gewebeeinheit, die sich von Kopf bis Fuß, aber auch von außen nach innen erstreckt. Es gibt keine Unterbrechung in der faszialen Kontinuität.

Dieses im Körper weit verbreitete Netzwerk enthält die strukturelle und funktionelle Integrität, das heißt, es sorgt dafür, dass die Teile des Körpers zu einem Ganzen zusammengefügt und gehalten werden und zusammenarbeiten.

Faszien sind das stärkende und federnde Spannungsnetzwerk des Bindegewebes und ein propriozeptives Sinnesorgan. Sie spielen - wie Muskeln - eine wesentliche Rolle bei der Kraftübertragung und können ebenso trainiert werden. Zudem sind sie wichtig bei hämodynamischen, biochemischen und trophischen Prozessen.


Heute weiß man, dass ohne ein intaktes Fasziennetz Heilung nicht möglich ist.


Faszientraining:

Das  gezielte Training der Faszien erfolgt durch rhythmische, schwungvolle oftmals spiralige (Ganzkörper-) Bewegungen. Das sogenannte "Bouncen" (federnde Bewegung) am Anfang bringt die Faszien in Vorspannung und leitet eine kraftvolle Bewegung ein. Begleitet wird das Üben von rhythmischem Ein- und Ausatmen. Faszientraining wirkt sowohl mobilisierend als auch kräftigend.

Nach einer sportlichen Anstrengung hilft das Rollen auf einer Faszienrolle die angefallenen Stoffwechselprodukte abzutransportieren.


Faszientherapie:

Hier hilft der Therapeut mit seinem Körper (Daumen, Unterarm, Ellbogen usw), einem Faszienwerkzeug oder auch mithilfe einer Faszienrolle verklebte, verfilzte, verknotete Faszienbereiche wieder zu lösen und zu harmonisieren.

Tiefenmassage nach Marnitz

Die Marnitz-Therapie ist eine bewährte Methode zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates. Man arbeitet dabei überwiegend mit kleinflächigen, punktförmigen Griffen und dringt langsam in die tieferen Gewebsschichten ein, um auf reflektorisch veränderte Gewebsbezirke einen längerdauernden Druck und damit Heilreiz auszuüben. Bereits durch relativ geringe Dehn- und Zugreize kann dabei eine ausreichende therapeutische Wirkung auf das Bindegewebe erzielt werden.

Da nicht alle Muskeln gleichermaßen von schmerzhaftem Muskelhartspann betroffen sind, sondern dieser segmentbezogen auftritt, muss der Therapeut die entsprechenden Schmerzzonen aufsuchen und in bestimmter Reihenfolge behandeln.

aus: Lehrskript Marnitz-Therapie - Bodo Richardt 2003


Dorn Therapie - Breuß-Massage

Die modifizierte Therapie ist eine Alternative zur Chiropraxis, nämlich eine sanfte Behandlungsmethode, um gestörte Wirbel- und Gelenkfunktionen zu korrigieren. Während der Patient sich bewegt werden diese Korrekturen vorgenommen. Ganzheitliche Aspekte wie die Wirbel-Organverbindung werden in die Therapie miteinbezogen.

Zur einleitenden Entspannung kann die Breuss-Massage gut als Vorbereitung einer Dorn Therapie genutzt werden, oder auch als beruhigender Abschluss. Die Breuss-Massage wirkt extrem entspannend und schmerzlindernd.

Beweglichkeit und Dehnen in präventiven  Bewegungsprogrammen

Das Dehnen des Körpers dient sowohl der Einstimmung des Körpers auf eine sportliche Aktivität, um Verletzungen vorzubeugen, als  auch im Anschluss daran zur Regeneration. Es hält den Körper geschmeidig oder verhilft ihm zu neuer Beweglichkeit. Wie dehne ich mich richtig für welche Art der Bewegung? Wie dehne ich bereits verkürzte Muskeln? Dies kann unter Anleitung erlernt werden.

Bei meiner Arbeit habe ich bei Dehnübungen nicht nur die Muskeln im Fokus, sondern auch das gesamte Fasziengewebe.


Atem- und Körperarbeit mit "Senioren"

Im Rahmen meiner Lehrtätigkeit habe ich mich intensiv mit diesem Thema befasst und wende es nun viel in der Therapie an. Nicht nur Senioren profitieren von einer aufeinander abgestimmten Körper- und Atemarbeit.

ADRESSE:

Illerstraße 31 - 87544 Blaichach/Bihlerdorf


Telefon: 08321 / 60 76 910

Email:  info@birgit-mayer-physio.de

ÖFFNUNGSZEITEN:


Montag                          13.00  -  18.00 Uhr

Dienstag                          7.30  -  12.30 Uhr

und      16.30 -  19.00 Uhr

Mittwoch                     grundsätzlich geschlossen

Donnerstag                    7.30  -  14.00 Uhr

und      15.00  -  19.00 Uhr

Freitag                            10.30  -  14.30 Uhr